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Allgemeiner Informationstext
zum Weltgesundheitstag 2005

"Gesundheit für alle" ist erklärtes Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Um dieses Ziel zu erreichen, sind neben einer guten medizinischen Versorgung vor allem auch Frieden, soziale Gerechtigkeit, gute Wohn- und Lebensbedingungen, Bildung und stabile Ökosysteme wichtige Voraussetzungen. Gerade in den Entwicklungsländern besteht in vielen dieser Bereiche noch großer Handlungsbedarf, weshalb die WHO hier ihre prioritären Arbeitsschwerpunkte für das 21. Jahrhundert sieht.

Mit dem jährlichen Weltgesundheitstag, der jeweils ein aktuelles, weltweit bedeutendes Gesundheitsproblem thematisiert, erinnert die WHO an ihre Gründung am 7. April 1948. Im Jahre 2005 beschäftigt sich der Weltgesundheitstag unter dem internationalen Motto "Make every mother and child count" zum wiederholten Mal mit dem Thema "Mutter- und Kindgesundheit". Das deutsche Motto lautet:

Mutter und Kind - Gesundheit von Anfang an!

Dabei ist der Weltgesundheitstag selbst als Startschuss für viele nationale und regionale Aktivitäten rund um das jeweilige Thema zu verstehen. Die Weltgesundheitsorganisation wird zum ersten Mal auch den jährlichen Weltgesundheitsbericht (World Health Report), der in diesem Jahr dem Thema Mutter- und Kindgesundheit gewidmet ist, am Weltgesundheitstag präsentieren.

In Deutschland wird der Weltgesundheitstag seit 1954 begangen. Anlässlich des letztjährigen 50jährigen Jubiläums wird in diesem Jahr ein historischer Rückblick unter dem Titel: "50 Jahre Weltgesundheitstag in Deutschland" publiziert.

Bereits in den ersten Jahren des Weltgesundheitstages war die Bundesvereinigung für Gesundheit e.V. (BfGe) - im Auftrag des zu dieser Zeit für "Gesundheit" zuständigen Bundesinnenministeriums mit der konkreten fachlichen, gesundheitspolitischen und organisatorischen Ausgestaltung des deutschen Weltgesundheitstages betraut.

Die BfGe ist eine Dachorganisation von ca. 110 fast ausschließlich nicht-staatlichen Organisationen, Verbänden und Institutionen, die auf der Bundesebene den Themenbereich "Prävention und Gesundheitsförderung" bearbeiten. Als solche sorgt sie für Vernetzung und Kooperation der Mitgliedsverbände und weiterer Kooperationspartner und bündelt Ressourcen. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Förderung des Nichtrauchens, Zahn- bzw. Mundgesundheit, Gesund altern sowie Qualitätssicherung von Gesundheitsinformationen im Internet.

Als Vertretung ihrer Mitgliedsverbände arbeitet die BfGe derzeit auch bei der Initiative "gesundheitsziele.de", beim "Deutschen Forum Prävention und Gesundheitsförderung" und in der Ständigen Kommission zur Umsetzung primärpräventiver Maßnahmen gemäß § 20 SGB V mit.


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